Herkunft und Eigenschaften des schwarzen Pfeffers
Schwarzer Pfeffer stammt ursprünglich aus dem Malabar-Gebiet an der Westküste Südindiens, das heute zum Bundesstaat Kerala gehört. Dort wächst die Pfefferpflanze als mehrjährige, efeuähnliche Kletterpflanze, die sich an Stützbäume oder künstliche Strukturen anschmiegt.
Die schwarzen Pfefferkörner sind eigentlich kleine Beeren, die kurz vor vollständiger Reife geerntet werden, wenn sie von grün nach rot übergehen. Im Inneren befindet sich ein weißer Samen, der den scharfen Stoff Piperin enthält, während die schwarze Schale fruchtig-blumige Aromen liefert.
Experten vom McCormick Science Institute weisen darauf hin, dass die flüchtigen Öle, die für das charakteristische Aroma verantwortlich sind, schnell verfliegen, sobald die Körner gemahlen werden. Deshalb sollte frisch gemahlener Pfeffer möglichst kurz vor dem Servieren oder am Tisch hinzugefügt werden, um sein volles Aroma zu bewahren.