Waldbrandgefahr in Teilen Großbritanniens gestiegen
Eine anhaltende Hitzewelle hat große Flächen von Moor- und Grasland extrem austrocknen lassen. Dadurch haben sich in verschiedenen Teilen Englands, Schottlands und Wales schnell ausbreitende Brände entwickelt, die teilweise bis an Siedlungen herankamen. In mehreren Fällen mussten Bewohner vorsorglich evakuiert werden, während die Flammen noch einige Meter von Wohngebäuden entfernt waren.
Feuerwehren aus zahlreichen Landkreisen wurden alarmiert und setzten Löschfahrzeuge sowie Spezialteams ein, um die Brände zu bekämpfen. In den stärksten betroffenen Gebieten wurden laut den örtlichen Behörden Großeinsätze erklärt, um die Koordination von Löschkräften, Wasserfahrzeugen und Luftunterstützung zu gewährleisten. Besonders betroffen sind Regionen wie North Wales, wo die Trockenheit besonders ausgeprägt ist.
Der Met Office hat weiterhin Warnungen vor hohen Temperaturen und niedriger Luftfeuchtigkeit herausgegeben, die die Brandgefahr aufrechterhalten. Lokale Ratgeber empfehlen den Bevölkerung, offenes Feuer zu vermeiden, Grillplätze nur in zugelassenen Bereichen zu nutzen und jegliche Rauchentwicklung sofort den Rettungsdiensten zu melden.
Bislang wurden keine Personen verletzt oder getötet gemeldet. Die Einsatzkräfte betonen jedoch, dass sich die Lage schnell ändern kann und die Bevölkerung die Anweisungen der Feuer- und Rettungsdienste genau befolgen sollte, um weitere Gefahren zu vermeiden.