Einsatz und Rettungsmaßnahmen
Am späten Nachmittag brach ein Waldbrand in der Provinz Málaga aus, der sich aufgrund starken Winds und trockener Vegetation schnell ausbreitete. Innerhalb weniger Stunden standen mehrere Gemeinden unmittelbar vor der Gefahrenzone, sodass die Behörden Evakuierungen anordneten und Notunterkünfte einrichteten.
Die Feuerwehr setzte über 300 Einsatzkräfte ein, unterstützt von Löschflugzeugen und Hubschraubern, die Wasser und Feuerlöschmittel abwarfen. Trotz intensiver Bemühungen gelang es nicht, das Feuer rechtzeitig zu stoppen, bevor es zu den zwölf Todesfällen kam.
Nach ersten Angaben der Behörden handelte es sich bei den Verstorbenen um Personen unterschiedlicher Herkunft, wobei viele nicht die spanische Staatsangehörigkeit besitzen. Weitere Details zu den Opfern werden aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht veröffentlicht.
Die Ermittlungen konzentrieren sich derzeit auf die Brandursache. Dabei prüfen Spezialisten, ob das Feuer durch menschliches Verschulden, etwa unbeaufsichtigte Lagerfeuer oder technische Defekte, ausgelöst wurde. Ein endgültiges Ergebnis soll innerhalb der nächsten Wochen vorliegen.