Sechs Frauen haben bei der Polizei Anzeige gegen den ehemaligen Leiter einer Modelagentur erstattet. Ihnen wird vorgeworfen, ihre sexuelle Selbstbestimmung durch Druck und Missbrauch einer Machtposition verletzt zu haben.
Laut den Anschuldigungen habe der Beschuldigte seine Stellung genutzt, um die Frauen zu sexuellen Handlungen zu zwingen, die sie sonst nicht akzeptiert hätten. Die Vorwürfe betreffen mehrere Vorfälle über einen Zeitraum von mehreren Monaten.
Eine der Betroffenen war zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Taten noch minderjährig. Dies erhöht die rechtliche Brisanz des Falls, da sexuelle Handlungen mit Minderjährigen streng strafbar sind.
Der Beschuldigte hat die Vorwürfe zurückgewiesen und betont, dass alle Begegnungen einvernehmlich gewesen seien. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft derzeit die Beweise sowie die Aussagen der Zeuginnen.
Bis zu einer eventualen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung. Das weitere Vorgehen hängt vom Ergebnis der Ermittlungen ab; ein mögliches Gerichtsverfahren wäre erst nach Abschluss der Untersuchungen anzusetzen.