Ein Bericht schildert die Erfahrungen einer Technikerin, die ein Jahr lang in einer Wellness‑Klinik in Los Angeles Männer mit Erektionsstörungen behandelt hat. Die Anwendung erfolgte mittels Stoßwellentherapie, einem Verfahren, bei dem gezielte Schallwellen den Blutfluss im Penis verbessern sollen.
Die Autorin erhielt ihre Qualifikation in einem eintägigen Kurs in Tucson, nachdem sie zuvor ihr Auto verkauft hatte, um einen Kurzfilm zu finanzieren. Anschließend arbeitete sie als Technikerin für extracorporeale Stoßwellentherapie (EST) und trug offiziell den Titel „Extracorporeal Shockwave Therapy Technician“. Ihre Tätigkeit brachte sie regelmäßig mit anonymen Patienten in Kontakt.
Beim ersten Behandlungstermin beschrieb sie die Situation mit einem Patienten, den sie Tom nennt. Dieser lag bereits auf der Behandlungsliege, blickte auf sein Telefon und zeigte wenig Reaktion auf den Eingriff. Die Technikerin betont, dass sie sich professionell verhalten wollte, trotz eigener Unsicherheit und persönlicher Belastungen nach dem Tod ihres Vaters.
Sie berichtet, dass viele der behandelten Männer ähnliche Erzählungen über ihre Beschwerden und Erwartungen teilten. Die Stoßwellentherapie wird in der Klinik als medikamenten‑ und chirurgiefreie Alternative angeboten, wobei die Wirksamkeit laut Studien noch diskutiert wird.