Der Senior Marketing- und Communications-Offizier der Birmingham and Black Country Wildlife Trust, James Benwell, betont, dass das Auslegen von Futter und Wasser für Wildtiere sinnvoll sein kann, solange es verantwortungsvoll geschieht. Er weist darauf hin, dass die Fuchspopulation zwischen 1995 und 2021 um 46 % zurückgegangen ist und dass ergänzende Nahrung in extremen Wetterlagen helfen kann.
Benwell warnt jedoch ausdrücklich davor, Füchse von Hand zu füttern, zu überfüttern oder ihnen zu nahe zu kommen. Solche Interaktionen könnten dazu führen, dass die Tiere ihre natürliche Scheu vor Menschen verlieren und sich auf menschliche Nahrungsquellen verlassen. Dies erhöhe das Risiko, dass sie in Konflikt mit Menschen geraten und letztlich getötet werden.
Er erklärt, dass Füchse zwar faszinierend seien, aber ihre Wildheit erhalten bleiben müsse, um zu überleben. Das Verlust der Fähigkeit, eigenständig zu Nahrung zu suchen und zu jagen, sei eine unmittelbare Gefahr, die durch menschliche Nähe verstärkt werde.
Als sichere Alternative empfiehlt Benwell, nur geeignetes Ergänzungsfutter wie rohes oder gekochtes Fleisch, Konsumhunde- oder Katzenfutter (ohne Knochen), Erdnüsse und bestimmte Obstsorten auszulegen – niemals Trauben oder Rosinen. Außerdem solle man Unterschlüpfe schaffen und ausreichend Wasser bereitstellen, damit die Tiere ihre natürlichen Verhaltensweisen behalten können.