Hintergrund
Nach dem Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft, in dem Norwegen gegen England verlor, wurden mehrere norwegische Spielerinnen und Spieler in sozialen Medien Ziel von Beschimpfungen und Hasskommentaren. Die Vorfälle wurden von verschiedenen Plattformen gemeldet, wobei die meisten Beiträge beleidigender Natur waren.
Stellungnahme der Partnerin
Die Partnerin eines der betroffenen Spieler, die nicht namentlich genannt wird, veröffentlichte eine kurze Erklärung, in der sie die Art der erhaltenen Nachrichten kritisierte. Sie betonte, dass solche Äußerungen nicht nur die betroffenen Athleten, sondern auch deren Umfeld belasten und forderte ein respektvolleres Verhalten im Netz.
Reaktionen der Behörden
Die norwegische Polizei bestätigte, dass sie die gemeldeten Beiträge prüfe und bei Verdacht auf strafbare Hassrede entsprechende Ermittlungen einleite. Gleichzeitig wiesen Vertreterinnen der norwegischen Fußballverbände darauf hin, dass sie eng mit den Plattformen zusammenarbeiten, um beleidigende Inhalte zu entfernen.
Ausblick
Die betroffenen Sportlerinnen und Sportler haben angekündigt, künftig verstärkt auf ihre Online‑Präsenz zu achten und bei weiteren Angriffen rechtliche Schritte zu prüfen. Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Wirksamkeit von Plattform‑Richtlinien und zu Maßnahmen zum Schutz von Personen des öffentlichen Lebens im digitalen Raum auf.