Im Rahmen eines Interviews mit der Chefredakteurin der Economist äußerte Elon Musk Unmut darüber, dass seine politische Einstellung als Nähe zum rechten Spektrum dargestellt wurde. Er wies die Bezeichnung „far right“ zurück und betonte, er unterstütze die „normalen Menschen“. Das Gespräch wurde am Donnerstag veröffentlicht.
Einige Stunden später reagierte Musk auf einen Beitrag von Rael Braverman, einem Mitglied der britischen Partei Reform UK und Ehemann der ehemaligen Innenministerin Suella Braverman, indem er die Journalistin als „Verräterin des Westens“ bezeichnete. Diese Äußerung fand in den sozialen Medien große Aufmerksamkeit.
Der international bekannte Koch José Andrés, der unter anderem während der Biden‑Administration im Rat für Sport, Fitness und Ernährung mitarbeitete und die Organisation World Central Kitchen leitet, antwortete Musk mit einem milden Hinweis: Er solle vor dem Tweeten ein Glas Wasser trinken und betonte, dass eine kritische Journalistin kein Feind der Menschheit sei. Andrés fügte hinzu, Musk klinge und handle wie ein Tyrann und solle sein Verhalten ändern.
Musk konterte mit einem kurzen, abwertenden Kommentar, der rasch zahlreiche Reaktionen hervorrief. Viele Nutzer nahmen Andrés’ Seite ein und hoben die humanitäre Arbeit des Kochs hervor, während andere Musk verteidigten. Die Austausch zeigte erneut, wie schnell Diskussionen zwischen prominenten Personen in den sozialen Medien eskalieren können.