Madeleine Dean, Mitglied des US-Repräsentantenhauses, hat öffentlich erklärt, dass sie Graham Platner, der für einen Sitz im US-Senat kandidiert, nicht unterstützen werde. Sie bezeichnete die Entscheidung als einfach, basierend auf Informationen, die ihr vorlagen vor der öffentlichen Bekanntgabe eines Vergewaltigungsvorwurfs.
Dean verwies dabei auf ein Tätowierung, das nationalsozialistische Symbole zeigt, sowie auf zuvor erhobene Vorwürfe von Missbrauch. Sie betonte, dass diese Umstände für sie ausschlaggebend seien, bevor weitere Anschuldigungen bekannt wurden.
Der Politiker Platner hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert. In der Berichterstattung gilt die Unschuldsvermutung; keiner der genannten Vorwürfe ist rechtskräftig belegt.
Die Aussage von Dean hat in politischen Kreisen Aufmerksamkeit erregt, insbesondere wegen der Schwere der zugrundeliegenden Anschuldigungen. Es bleibt abzuwarten, ob weitere Ermittlungsbehörden die Vorwürfe prüfen werden.